3. Das 1000-jährige Schiff

Veröffentlicht am 20. September 2026 um 06:44

Weiter ging es mit einem echten Paukenschlag: unserer 7-tägigen Fluss-Kreuzfahrt mit der Heritage Line auf dem Mekong durch Kambodscha mit Ziel Saigon in Vietnam.

Hiervon zu berichten erfreut mich besonders, da diese Woche ungeahnt intensive sowie zugleich authentische Einblicke in das Leben der Einmischen bot und was soll ich sagen - mich von meiner Aversion gegen Kreuzfahrten vollständig kurierte.

Das Konzept der vollständigen Umsorgung inklusive zweier täglicher Ausflüge brachte auch Lyssi in den wohlverdienten Zustand der totalen Entspannung, da sie sich nun auch einmal völlig auf das Genießen konzentrieren konnte.

Aber beginnen wir ganz am Anfang.

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Ein nobles Hotel in Siem Reap war Treffpunkt aller Mitreisenden, deren Reisepässe vor Abfahrt eingesammelt wurden.

Mir fiel auf, dass es sich fast ausnahmslos um dunkelblaue Pässe handelte, was auf eine amerikanisch-englische Reisegruppe hindeutete - oh oh.

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“, und jeder der mich kennt weiß, dass sich einem die Fußnägel hochrollen, wenn ich englisch spreche.

Drauf gepfiffen, dann wird es eben ein gratis Englisch-Kurs werden und irgendwo muss man ja mal mit dem Auffrischen der Sprachke nntnisse anfangen.

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Erinnert ihr euch an die Szene aus dem Film “Titanic“, als dem Protagonisten „Jack“ die Tür zur Ersten Klasse geöffnet wird und er sich überwältigt im Treppenhaus umschaut?

So erging es Lyssi und mir, als wir unser nostalgisches Kreuzfahrtschiff betraten.

Kaum hatten wir die Gangway hinter uns gelassen, tauchten wir ein in eine zeitlos schöne Welt.

Wo auch immer unser Blick hinwanderte: edles Mahagoni traf auf glänzendes Messing, während an jeder Wand lokale Kunstwerke vom Herzschlag unserer Zwischenziele erzählten.

Nicht minder spannend war der bunte Passagier-Mix, wie sich v.a. Im Laufe der Reise herausstellen sollte.

Insgesamt waren wir 16 Passagiere, davon 12 gefühlt jeweils 100 Jahre alt + ein amerikanisches Pärchen in Flitterwochen.

Wenn man also unsere Lebensalter aufaddiert hätte, wäre man locker auf 1000 Jahre gekommen, wow.

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Da waren die beiden Australier Karen und Bob aus Sydney.

Karen, eine sehr lustige und zugleich anmutige Dame, erzählte mit der Stimmfarbe und ebenjener Milde wie „Rose“ aus dem Film „Titanic“ Anekdoten aus ihrem Leben. Die rot-violetten Farbflecken in ihren Haaren lassen vermuten, dass sie in vergangenen Tagen sicherlich ein heißer Feger und stets der letzte Partygast war. Ich hätte ihren kurzweiligen Geschichten tagelang lauschen können - meine Lieblings-Erzähl-Omi an Bord.

So unauffällig Karens Mann Bob an ihrer Seite wirkte, so aufmerksam zeigte er sich gegenüber seinen Mitreisenden. Wenn Lyssi mal wieder durchs Restaurant wirbelte und an jedem Tisch für einen ausgedehnten Ratsch hängenblieb oder zusammen mit Karen über die Tanzfläche hottete, kam Bob zu mir auf ein Bier rüber und ließ sich mit glänzenden Augen von den offenen deutschen Autobahnen & Co erzählen.

Trotz seiner offensichtlichen chinesischen Abstammung könnte Bob nicht australischer sein - ein echter Kumpeltyp.

Karen und Bob wurden von ihren Reise-Freunden Clementine & Brandon begleitet. Brandon, ein echter Irish-Man, blieb uns bis zum Schluss einen Folk-Song schuldig und Clem genoss fröhlich die letzten Monate sehend vor ihrer leider nicht zu verhindernden Blindheit.

Dann gab es noch die vier australische Ladies, darunter Diane, die sich die Reise mit einem Poker-Gewinn in Höhe von 200.000 Dollar ermöglicht hatte, sowie Dorothea, die an derselben Krankheit wie Lyssi leidet: „Fomo“, ausgesprochen „Fear of missing out“, also die Angst, irgendetwas zu verpassen.

Das amerikanische Pärchen Giovanna, geborene Brasilianerin, und Tom, einstiger JAG-Offizier der Navy (Ankläger beim Militärgericht), sorgten für weitere spannende und witzige Abende in Gesellschaft.

Abschließend gab es noch zwei andere Paare, die jedoch die Etikette wahrten und lieber für sich blieben.

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Für uns 16 Hanseln waren 40 Bedienstete zuständig, die sich redlich darum bemühten, uns jeden Wunsch zu erfüllen, noch bevor er überhaupt entstanden war.

Als mir beim Mittagessen der Stuhl beim Platznehmen herangerutscht sowie eine Serviette auf den Schoß gelegt wurde, musste ich schmunzelnd darüber sinnieren, wie ich wenige Wochen zuvor bei einem Survival-Kurs noch auf dem Waldboden geschlafen und Hasenmagen gegessen hatte.

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Absolutes Highlight war für mich unser kambodschanischer Reiseleiter „Mao“.

Eine wahre Lichtgestalt, für mich die Inkarnation des „Happy Buddha“ und menschliches Vorbild - eine wahre Ehre, solch einem Menschen begegnet und Zeit mit ihm verbracht haben zu dürfen.

Der bescheidene einstige Lehrer erzählte stets voller Begeisterung und mit einer mitreißenden positiven Energie von seinem Land.

Mit dynamischer Leichtigkeit und stets ohne erhobenen Zeigefinger streute er ganz beiläufig fundamentale Lebensweisheiten sowie bewundernswerte persönliche Weltanschauungen in seine Ausführungen mit ein.

Auch er war von den Gräueltaten der Roten Khmer (dazu später mehr) direkt betroffen: sein Vater wurde auf den Killing-Fields ermordet, weil er Akademiker war.

Aber Mao hegt keinen Groll mehr gegen die ungestraft davon gekommenen jugendlichen Mörder, weil diese unter dem kommunistischem Terror-Regime einer Gehirnwäsche unterzogen worden seien.

Der Kreislauf des Hasses müsse durchbrochen werden.

Er wünsche sich für sein Land sowie alle Menschen, dass mehr nach Gemeinsamkeiten anstatt nach Unterschieden gesucht würde.

Dieser Mensch hat mich nachhaltig und tief beeindruckt.

Wenn Mao den Raum betrat, erfüllte er diesen mit seiner Aura und Charisma.

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Was uns allerorts auffiel: die Kambodschaner sind ein sehr freundliches Volk und lächeln gerne.

Mao holte einmal im Rahmen einer kleinen völkischen Studie ein paar umherlaufende Kinder zu uns heran und erklärte anhand deren Augenformen originale kambodschanische, chinesische oder vietnamesische Einschläge.

Auch erklärte er, dass die stets lächelnden Kinder dies nicht aus Erheiterung täten, sondern diese Mimik schlichtweg ein kulturell verankerter Verhaltenscode zur Wahrung der sozialen Harmonie sei.

Eine kambodschanische Frau gebäre in der Regel drei Kinder und die durchschnittliche Lebenserwartung läge bei 76 Jahren (Vergleich Deutschland: über 80 Jahre).

Er habe als Lehrer vor einigen Jahren ca. 180 US-Dollar pro Monat verdient. Viele Kambodschaner würden daher ins benachbarte Südkorea gehen und dort für denselben Job das 10-fache verdienen, was sie als Aufbauhilfe an ihre daheimgebliebenen Familien senden würden.

Trotz der niedrigen Einkommensverhältnisse gäbe es im Prinzip keinen Neid unter den Einwohnern, sondern man würde achtungsvoll zu den Besserverdienern als Vorbilder aufschauen und ihnen nacheifern.

Auch gäbe es keine Einbrüche, was die überall frei zugänglichen Häuser erkläre, welche wir auch sogleich besuchen durften.

Los ging es in einem Haus einer eher ärmlichen Familie, welches typischerweise drei Zimmer hatte: eine Küche, ein Wohnzimmer (in welchem die Eltern schlafen) sowie ein Schlafzimmer für die Tochter (welches aus Gründen der Verhütung nur durch eine dünne geräuschdurchlässige Holzwand zum Wohnzimmer abgetrennt sei). Der Sohn der Familie schlafe irgendwo, wo er Platz fände, nämlich in der Regel auf einem Tisch im Freien unter dem Stelzenhaus.

Trotz der spartanischen Einrichtung war das Häuschen sehr sauber und aufgeräumt - hier hätte sich auch unsere Omi Renate wohlgefühlt.

Mithilfe unseres Guides und Übersetzers Mao konnten wir die Familie alles zu deren Leben und Alltag fragen.

Dies war solch ein faszinierender authentischer Einblick, der uns als auf eigene Faust Individualreisende wahrscheinlich verschlossen geblieben wäre.

Hiernach ging es in das Haus einer wohlhabenden Familie, welches sich v.a. durch aufwändige Holzarbeiten im Inneren unterschied. Aber auch hier wurde auf großen Tischen oder in Hängematten geschlafen und auch hier hingen überall Bilder der verehrten Ahnen an allen freien Stellen der Wände.

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Ein anderes Mal wurden wir mit einer Einkaufsliste und ein paar Geldscheinen auf einen lokalen Markt losgelassen, um dort mit Händlern in Kontakt zu treten und Zutaten für eine lokale Suppe zu ergattern, die uns anderenorts von einem Hausmütterchen zubereitet wurde.

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Weiterhin besuchten einen traditionellen Bootsbauer, aßen bei einer Obstplantagen die leckersten Mangos unseres Lebens sowie die nach Käse schmeckende Stinkfrucht, ließen uns von echten buddhistischen Mönchen segnen (die uns zu ihrem Alltag ebenfalls Rede und Antwort standen), bestaunten den Königspalast in der Hauptstadt und besuchten eine Reis- sowie eine Räucherstäbchen-Fabrik.

Von letzterer wurden größtenteils in Handarbeit gefertigte Stäbchen in Päckchen mit je 500 Stück für einen US-Dollar verkauft. Hieraus wurde ein Reingewinn von 40 Cents pro Päckchen erzielt, was doppelt so ertragreich sei wie die Arbeit eines Reisbauern.

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Die Fülle dieser Erlebnisse wechselte stets mit einer Auszeit auf unserem schwimmenden Rückzugsort ab, um dort die Seele baumeln zu lassen.

Ich nutzte dabei die Zeit in unserer schönen klimatisierten Kabine regelmäßig für Sport und um meine Blues-Gitarren-Fertigkeiten weiterzuentwickeln, während der Spatz im Whirl-Pool auf dem Oberdeck plantschte und nicht selten als Rotkehlchen zurückkehrte.

Lyssi lockte mich jedoch auch mal auf einen Pina-Colada in den Pool, wobei die Flusslandschaften an uns vorbeizogen und ich mir aufgrund zügiger Bier-Nachlieferung den Sonnenbrand des Jahres einfing.

Danach traute ich mich nur noch zum Sonnenuntergang in den Pool, wo ich bei entsprechendem Getränk für Lyssi den Song „Tennessee Whisky“ vortrug.

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Irgendwann ging es auch mal in eine Seidenfabrik, wo unsere Mutti per Videoanruf hinzugeschalten wurde und nach Begrüßung der Reisegruppe mal nach Lust und Laune wortwörtlich Online-Shopping betreiben konnte und stilsicher drei Seiden-Schals auserwählte.

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Die Heritage Line unterstützt offenbar gezielt und abwechselnd bedürftige Familien, welche den Reisegruppen Einblicke in deren Leben geben dürfen.

So ging es z.B. auch mal zu einer Frau, die uns an ihrer Lebensgeschichte teilhaben ließ.

Um zum Familieneinkommen beizutragen, habe sie aus der Not heraus früh die Schule abgebrochen und von ihrer Mutter das Töpfern gelernt, sodass zumindest ausreichend Essen vorhanden war.

Irgendwann habe sie ihren Mann kennengelernt, jedoch habe das Geld nie für eine Wohnung oder gar Haus gereicht und man habe unter einem Baum geschlafen.

Als das Geschäft dann so einigermaßen lief (sie fertigte pro Tag 12 Töpfe zu je 1 US-Dollar), hätten sie sich ein Wellblechdach und sogar Strom leisten können.

Als ihr Mann mit einem Freund die Elektrik installierte, geschah jedoch das Unglück: der Freund schaltete die Sicherung zu früh ein und ihr Mann erlitt einen tödlichen Stromschlag.

Nun musste sie alleine das Einkommen für sich und ihre zwei Töchter verdienen, die sie jedoch unbedingt zur Schule schicken wollte.

Dann wurde die Heritage Line auf sie aufmerksam und sponserte ihr ein kleines einfaches Häuschen - der einstige Traum ihres Mannes, was dieser jedoch nicht mehr miterleben sollte.

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Als unerwartetes Highlight sollte sich der Besuch einer von der Heritage Line geförderten Schule herausstellen.

Dorthin ging es mit einem traditionellen Transportmittel - jeweils zu zweit auf einem Ochsenkarren. Aufgrund einsetzendem Regen musste ich aufpassen, dass mir Lyssi nicht davon flutschte, denn ohne meine kleine Managerin wäre ich aufgeschmissen und wüsste noch nicht einmal wohin der nächste Flug geht.

In der Schule unter einem Dach im Freien herrschte Zucht und Ordnung, aber auch viel Freude. Die 60 Schüler sangen englische Lieder für uns und wurden dann in zwei Halbklassen aufgeteilt. Lyssi und ich erklärten uns bereit, mit je einer Halbklasse gegeneinander anzutreten. Wir mussten jeweils fünf Bilder auf einem Flip Chart malen und die Kinder diese erraten lassen. Dumm nur, wenn ich selbst den englischen Begriff des Gezeichneten nicht weiß („Würfel“) und mir die Kinder erwartungsvoll und ohrenbetäubend zurufen. Ich musste mich geschlagen geben, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß.

Abschließend wurde der Ring für eine Fragerunde eröffnet und die Kinder liefen jeweils in Scharen zu ihrem Lieblings-Touristen. Plötzlich war ich umringt von mehreren kleinen Jungs, aus denen die englischen Fragen nur so heraussprudelten: Was ist mein Lieblingssport? Wo wohne ich? Wie viele Geschwister habe ich? Was bin ich von Beruf? („Wooooow!!“).

Die stolzen Schüler waren bereit, die Geschichte des Landes neu zu schreiben, welche von den Roten Khmern zerschlagen worden war.

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Denn ebenjene Roten Khmer wollten während ihrer 3,5-jährigen Schreckensherrschaft einen reinen Agrarstaat aufbauen und den Kommunismus einführen.

Alleine der Besitz eines goldenen Eheringes oder das Tragen einer Brille konnte dazu führen, dass man als feindlicher Wohlhabender, Akademiker oder gar CIA-Spitzel „entlarvt“ und auf den “Killing Fields“, vorab ausgehobenen Massengräbern, erschossen bzw. mit Spitzhacke oder Spaten erschlagen wurde.

Auf diese Weise ermordeten die Roten Khmer 2 Millionen Menschen, also fast ein Viertel der damaligen Bevölkerung, und katapultierten das Land zurück ins Mittelalter.

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Nach dem Besuch des S-21 Folterzentrums in Phnom Penh, welches nur 12 der ca. 20.000 Insassen überlebten, erhielten wir zurück an Bord unseres Schiffes einen sehr bewegenden Vortrag vom Zeitzeugen und Überlebenden des Terror-Regimes, Mr. Sum Rithy.

Dieser ehrwürdige und ungebrochene alte Mann erzählte uns, wie er die tägliche Folter überstehen konnte und sich zuletzt mit seinen Peinigern aussöhnte.

Dies war richtig schwere Kost und alleine das Zuhören kaum zu ertragen.

Seine traumatisierenden Erlebnisse waren so unfassbar schrecklich, dass seine Erinnerungen hieran erst Jahre später zurückkehrten und von ihm in Form eines Buches sowie Gemälden verarbeitet wurden.

Unter Tränen bedankte sich Lyssi abschließend dafür, dass er seine Leidensgeschichte mit uns teilte und wir erhielten von ihm ein handsigniertes Buch.

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Aber aus dem Schmerz der Geschichte ist in Kambodscha allgegenwärtig eine leuchtende Zukunftsfaszination erwachsen - die junge Generation greift voller Tatendrang und mit unbändigem Lebenshunger nach den Chancen einer Welt im Wandel.

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Ein Lebensgefühl, dass keineswegs am Ufer endete: auch auf unserer kleinen Wohlfühl-Oase, unserem Entdecker-Schiff namens „Jayavarman“, spielten sich weiterhin lebenslustige und herzliche Szenen ab.

In heiterer und süffiger Abend-Runde beim BBQ auf dem Obereck kamen wir Passagiere uns alle noch ein bisschen näher, währenddessen dabei traditionelle Tänze für uns aufgeführt wurden.

Lyssi genoss die beste Massage ihres Lebens (Hot Stone) und wiederholte diese zur Sicherheit auch gleich nochmal.

Auch ein Frühstück auf unserem Zimmer-eigenen Balkon haben wir uns mal gegönnt, da gemäß Fomo-Lyssi „ja alles mal genutzt werden muss“.

In der Brücke machten wir Bekanntschaft mit dem stets souveränen Kapitän, der es meisterlich verstand, sein Schiff auch am kleinsten Steg anzulanden.

Dies alles gipfelte am Abschluss-Abend in einer äußerst amüsanten Diashow mit den Fotos der Woche, einer Vorstellung aller Crew-Mitglieder sowie einer anschließenden Party an Deck, bei der Lyssi mit „Ehhhh, Macarena“, „YMCA“ & Co das Kommando übernahm.

Nun haben wir bei Bedarf überall auf der Welt Anlaufstellen: Sydney, Perth, Florida usw.

Der harte Kern blieb bis Mitternacht mit uns an Deck und wurde von uns auf eine Runde „German Schnaps“ eingeladen, was dann doch die ein oder andere aus der Bahn kickte.

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Am nächsten Morgen kam dann unausweichlich der etwas traurige Abschied von allen.

Meine Lieblings-Omi Karen bestand auf unseren Besuch in Sydney, ihre Türe würde immer für uns offen stehen. Das wäre natürlich der Knaller.

Ich sagte ihr, dass sie mit ihrem Bob diese ohnehin schon faszinierende Schiffsreise für uns besonders und einzigartig gemacht hat und wir ihnen, falls wir uns doch nicht wiedersehen würden, noch ein wunderschönes Leben wünschen.

Karen war daraufhin gar nicht mehr in Lage, etwas zu sagen, sondern verdrückte einfach nur ein Tränchen und verschwand nach einer festen Umarmung in ihrem Taxi.

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Mann, was war das nur für eine intensive Woche!

Unser Schiff Jayavarman von der Heritage Line

Impressionen Land & Leute Kambodscha + Vietnam 

Eindrücke von den unglaublich schönen Landausflügen

Impressionen Landausflug
Impressionen Landausflug
Unser „Hafen“ in einem kambodschanischen Dorf
Unser „Hafen“ in einem kambodschanischen Dorf
Fischerfrau in Kambodscha
Fischerfrau in Kambodscha
Besuch auf einem lokalen Markt
Besuch auf einem lokalen Markt
Besuch auf einem lokalen Markt
Besuch auf einem lokalen Markt
Unser kambodschanische Reiseleiter Mao
Unser kambodschanische Reiseleiter Mao
Zu Besuch in einem kambodschanischen Dorf
Zu Besuch in einem kambodschanischen Dorf
Die älteste Damen des Dorfes - 94 Jahre
Die älteste Damen des Dorfes - 94 Jahre
Zu Besuch bei einer ärmeren Familie in Kambodscha
Zu Besuch bei einer ärmeren Familie in Kambodscha
Zu Besuch bei einer kambodschanischen Familie
Zu Besuch bei einer kambodschanischen Familie
Wohn- & Schlafzimmer
Wohn- & Schlafzimmer
Zu Hause bei einer kambodschanischen Familie
Zu Hause bei einer kambodschanischen Familie
Kochkurs mit Fischcurry
Kochkurs mit Fischcurry
Impressionen Landausflug
Impressionen Landausflug
Segnung durch einen Mönch
Segnung durch einen Mönch
Besuch in einer Seidenweberei
Besuch in einer Seidenweberei
Seidenraupe
Seidenraupe
Der Kokon der Seidenraupe - feine Seidenfäden 1500m lang
Der Kokon der Seidenraupe - feine Seidenfäden 1500m lang
Einblick Seidentücher weben
Einblick Seidentücher weben
Feines Seidentuch
Feines Seidentuch
Seidenfäden aufwickeln
Seidenfäden aufwickeln
Flussfahrt auf dem Mekong
Flussfahrt auf dem Mekong
Besuch Töpferei
Besuch Töpferei
Besuch private Töpfer-Familie
Besuch private Töpfer-Familie
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Junge Novizen
Junge Novizen
Reisfelder in Kambodscha
Reisfelder in Kambodscha
Zu Besuch bei einer reichen kambodschanischen Familie
Zu Besuch bei einer reichen kambodschanischen Familie
Schlafplatz im Haus
Schlafplatz im Haus
Impressionen Dorfleben
Impressionen Dorfleben
Leckeres Streetfood
Leckeres Streetfood
dsc_6276-standard.jpg
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Impressionen Dorfleben am & im Wasser Kombodscha
Impressionen Dorfleben am & im Wasser Kombodscha
Impressionen Dorfleben Kambodscha
Impressionen Dorfleben Kambodscha
Impressionen Dorfleben Kambodscha
Impressionen Dorfleben Kambodscha
Stefans Malkünste in der Schule
Stefans Malkünste in der Schule
Besuch der Green School
Besuch der Green School
Aufmerksame Schüler
Aufmerksame Schüler
Impressionen Dorfleben - Schulende
Impressionen Dorfleben - Schulende
Fahrradausflug in Phnom Penh
Fahrradausflug in Phnom Penh
Stefan und sein rosa Bike
Stefan und sein rosa Bike
Tagsüber Fahrrad-Guide, abends obdachlos
Tagsüber Fahrrad-Guide, abends obdachlos
Impressionen Königspalast Phnom Penh
Impressionen Königspalast Phnom Penh
Unsere Mitreisenden
Unsere Mitreisenden

Die traurige Geschichte des S21-Gefängnis 

Schreckensherrschaft der Roten Khmer

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Kommentare

Jürgen
Vor 21 Tage

Wow,….
was für tolle Bilder und was für ein schöner, aber auch trauriger Bericht.
Toll, dass Ihr bereits zu Beginn Eures Abenteuers solch intensive Erlebnisse habt.
Und wir dadurch Einblicke bekommen, die uns ohne Euch sicher verborgen bleiben würden.
Weiterhin eine tolle Reise.
Liebe Grüße
Jürgen

Stefan
Vor 20 Tage

Vielen Dank und schön zu hören :)

Lyssis Fotos beeindrucken mich auch jedes Mal ein bisschen mehr und mit ihrem Kinder-Hunde-Foto oben hat sie für mich nun auch die Schwelle vom Hobby- zum Profi-Fotografen überschritten :)

Beste Grüße!!

Sabrina
Vor 17 Tage

Ich kann auch nur „Wow“ sagen! Verrückt, was ihr jetzt schon alles erlebt habt und uns auf eure Reise mitnehmt. Vielen Dank dafür!
Ich sitze gerade beim Friseur und habe voller Begeisterung (und auch mit einem Kloß im Hals) diesen Reisebericht gelesen.
Toll geschrieben und super Fotos!
Lyssi: Du hast echt ein gutes Auge, besondere Momente festzuhalten. Mega!!!
Habt weiterhin eine wunderbare Zeit und saugt alles auf! Ich freue mich auf den nächsten Abschnitt… 🙃
Fühlt euch aus der Ferne fest gedrückt! 🫶🏻
LG Sabrina

Stefan
Vor 13 Tage

Vielen Dank Sabrina :)

Hoffentlich konntest du trotz Begeisterung und Kloß auch deine Frisur ein bisschen genießen!

LG

Lyssi
Vor 8 Tage

Hey liebe Sabrina,
Herzlichen Dank für deine warmen Worte. Es freut uns so sehr, wenn wir euch ein wenig auf die Reise mitnehmen können. Danke auch für das Kompliment an die Fotos. Das bedeutet mir ganz viel, da ich so richtig viel Spaß daran habe, den Augenblick festzuhalten. ❤️
Drückerl zurück.
LG Lyssi